Post by Category : Arduino

Die Funkuhr  0

Auf der Arbeit kam die Idee auf, unsere Unterrichtsräume mit Uhren zu versehen. Natürlich nicht irgendwelche Uhren, sonder selbst gebaute Funkuhren.

Unsere Teilnehmer waren sofort “Feuer und Flamme” für dieses Projekt und haben entsprechende Siebensegment-Anzeigen auf Lochrasterplatinen gebaut, denen ich jetzt Leben einhauchen wollte.

Als Hauptplatine habe ich einen doppelseitige Platine im Format Eurokarte (160×100) erstellt, auf der sich vier invertierende Ocal-Latches (74HC564) vor vier ULN2004 befinden und von einem Arduino Uno angetrieben werden. Das ist zwar ein wenig Overkill für vier Siebensegmentanzeigen, aber das übliche Multiplexing hing mir dann doch zum Hals raus. Schließlich macht man sowas ja dauernd und ich wollte einfach mal was etwas anderes machen. Der Vorteil ist jetzt, dass die Anzeigen nicht flimmern und auch entsprechend heller aussehen, außerdem braucht ein Digit jetzt nur noch “upgedated” werden, wenn sich eine Änderung im Bezug zum vorherigen Zustand einstellt.

Als Empfänger für das DCF77-Signal habe ich das Funkuhrmodul von Conrad verwendet. Grundsätzlich sollten aber auch die Module von Pollin oder Reichelt mit dem Programm laufen.

Da man ja nicht immer das Rad neu erfinden sollte, habe ich für die Decodierung des Signals auf die empfohlene DCF77-Library aus dem Arduino-Playground zurückgegriffen. Vielen Dank an Thijs Elenbaas für diese hervorragende Arbeit.

 

Funkuhr.Schaltplan Funkuhr.Layout.beide

 

Das Programm ist mal ein grober Entwurf um die Anzeigen in Aktion zu sehen, da steckt noch etwas Verbesserungspotential drin.

Quelltext: Funkuhr

die Kürbislampe  0

 

Jahr für Jahr dekorieren wir einen Kürbis mit einer bösen Fratze und einem Teelicht, damit er zu Halloween ungebetene Gäste fernhält. Natürlich funktioniert das mit einem gewöhnlichem Teelicht gar nicht, so dass eine effektivere Lösung her musste! Was liegt in so einem Fall wohl näher, als eine Lösung mit LEDs und einem Mikrocontroller?

Zum Glück hatte ich noch einen ungenutzten ATtiny85 rumliegen, der auf eine sinnvolle Verwendung wartete.

Logischerweise lässt sich mit zwei LEDs hier niemand beeindrucken, also mussten ein paar mehr in die Schaltung um die gewünschte Helligkeit zu erreichen. Ich entschied mich für zwei Arrays mit jeweils 10 parallel geschalteten LEDs und entwarf eine Platine dafür.

Außerdem hatte ich durch dieses Projekt endlich mal die Gelegenheit die Arduino-IDE mit einem ATTiny85 auszuprobieren – was mich leider nicht wirklich überzeugt hat, aber das ist ein anderes Thema.

 

 

 

Kürbis-Lampe-schaltplan